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Artikel des Designers Fritz Haller & Paul Schärer jr.

Die Erfolgsgeschichte von USM ist untrennbar mit zwei Namen verbunden: Fritz Haller und Paul Schärer jr. Gemeinsam schufen sie nicht nur ein Möbelsystem, sondern eine Designphilosophie, die bis heute weltweit Massstäbe setzt.

Mehr über Fritz Haller & Paul Schärer jr. erfahren Sie weiter unten.

CPU Wagen von USM Haller | betz-designmöbel.ch
4 - 5 Wochen
Designer Beistellcontainer
USM Haller
4
CHF 438,41
Modell 4 CPU  Wagen (Computerwagen) von USM Haller aus einem Stahlrohrrahmen und Metallauskleidung. Viele weitere USM Konfigurationen auf Anfrage möglich. Auf dem USM Konfigurator planen unsere Innenarchitekten Ihr individuelles Möbel.
USM Haller Pflanzentrog
4 - 5 Wochen
Designer Regale
USM Haller
7
CHF 394,36
Modell 7 Pflanzentrog von USM Haller aus einem Stahlrohrrahmen und Metallauskleidung. Bitte beachten Sie, dass eine zusätzliche Kunststoffwanne nötig ist. Viele weitere USM Konfigurationen auf Anfrage möglich. Auf unserem USM Konfigurator planen unsere Innenarchitekten Ihr individuelles Möbel.
USM Inos Box | Betz Wohn- und Bürodesign AG
3 - 4 Wochen
Aufbewahren
USM Haller
CHF 48,00
Aufbewahrungs-Boxen (auch passend zum USM Möbelbausystem Haller) Farben: anthrazitgrau oder hellgrau ohne oder mit Deckel wahlweise mit Einsatz (4 Fächer) in 4 Grössen erhältlich:Modell A: 25 cm x 35 cm, Höhe 10 cmModell A2: 25 cm x 35 cm, Höhe 19 cmModell B: 35 cm x 46 cm, Höhe 10 cmModell B2: 35 cm x 46 cm, Höhe 19 cm
USM Haller Inos Kasten
4 - 5 Wochen
Aufbewahren
USM Haller
CHF 170,00
USM Haller Inos Aufbewahrungskasten mit 5 oder 10 offenen oder geschlossenen Einteilungen in den Farben Graphitschwarz oder Reinweiss BxTxH: 24 cm x 33,5 cm x 31 cm ebenfalls im Onlineshop: USM Inos Kasten mit 5 geschlossenen Schalen in mehreren Farben
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Zwei Visionäre, eine Designikone

Fritz Haller: Architektur als System

Fritz Haller war Architekt, Designer und Vordenker eines systemischen Bauens. Schon früh beschäftigte er sich mit modularen Strukturen, industrieller Fertigung und der Idee, Architektur als flexibles Baukastensystem zu verstehen.

Sein Ansatz war geprägt von Klarheit, Funktionalität und technischer Präzision. Gebäude sollten seiner Meinung nach nicht statisch sein, sondern sich an veränderte Bedürfnisse anpassen lassen. Diese Denkweise führte zur Entwicklung verschiedener Stahlbausysteme, die auf Erweiterbarkeit, Wiederholbarkeit und rationeller Produktion basierten.

Paul Schärer jr.: Unternehmer mit Designvision

Paul Schärer jr. trat 1960 in das Familienunternehmen USM Haller ein und leitete eine grundlegende Neuausrichtung ein. Aus dem traditionellen Metall verarbeitenden Betrieb sollte ein modernes, designorientiertes Industrieunternehmen werden.

Schärer erkannte früh das Potenzial von gutem Design als strategischem Erfolgsfaktor. Für ihn war Gestaltung nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern ein unternehmerisches Werkzeug. Er wollte Produkte entwickeln, die funktional, langlebig und wirtschaftlich produzierbar waren und gleichzeitig höchste gestalterische Qualität aufwiesen. Mit diesem Verständnis schuf er die Voraussetzungen dafür, dass aus einer architektonischen Idee ein marktfähiges Produkt mit internationaler Strahlkraft entstehen konnte.

Die zwei Designer Fritz Haller und Paul Schärer junior stehen auf einem Hügel und blicken in die Weite

Fritz Haller (links) & Paul Schärer jr. (rechts)

Der Beginn einer wegweisenden Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit zwischen Fritz Haller und Paul Schärer jr. begann mit dem Neubau der USM-Fabrik und der Bürogebäude in Münsingen. Haller entwarf ein modulares Stahlbausystem, das nicht nur architektonisch überzeugte, sondern auch die Grundlage für spätere Produktentwicklungen schuf.

Aus diesem Gebäudesystem entstand die Idee, die konstruktiven Prinzipien auf die Inneneinrichtung zu übertragen. So arbeiteten Haller und Schärer ab 1963 gemeinsam an einem Möbelsystem, das zunächst ausschliesslich für den Eigengebrauch gedacht war: für den sogenannten Büropavillon von USM.   

Ein Grossraumbüro mit vielen Sideboards nd Regalen, die als Stauraum dienen
Der Prototyp eines USM Haller Sideboards, wie es 1963 entwickelt wurde

Prototypen des zukünftig weltweit bekannten USM Haller Möbelbausystems

Vom Eigenbedarf zur Designikone

Was als interne Lösung begann, entwickelte sich rasch zu einem eigenständigen Produkt. Das modulare, erweiterbare und zeitlos gestaltete Möbelsystem überzeugte durch seine klare Konstruktion, Wandelbarkeit und industrielle Präzision.

Der internationale Durchbruch gelang mit grossen Büroprojekten, die bewiesen, dass das System nicht nur architektonisch, sondern auch wirtschaftlich und organisatorisch überzeugt. So wurde aus einer gemeinsamen Vision ein globaler Designklassiker.

Auf einem Nachttisch liegen zwei Armbanduhren, ein Wecker und ein Glas mit Wasser
Ein elegantes Sideboard mit integrierten Pflanzentöpfen

Die USM Haller Möbel von Fritz Haller und Paul Schärer jr., wie wir sie heute kennen

Zwei Rollen, eine gemeinsame Haltung

Fritz Haller und Paul Schärer jr. verkörperten unterschiedliche, sich jedoch perfekt ergänzende Rollen: Der eine war ein systemisch denkender Architekt und Gestalter, der andere ein unternehmerischer Stratege mit Sinn für Design und Markt.

Gemeinsam teilten sie eine gemeinsame Überzeugung: Gutes Design nicht als Selbstzweck zu sehen, sondern als etwas, das funktional, langlebig und anpassungsfähig sein muss. Diese Haltung prägt ihre Produkte sowie die Marke USM Haller bis heute.

Bilder: USM Haller

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